Bericht von der Weihnachtsfeier

des HSV Kids-Club am 16.12.2007

 

Die Totale Offensive hat sich mit Bernd Hock gefreut, dass der HSV Kids-Club ihn einlud, die Weihnachtsfeier für die drei  bis sechsjährigen Kids-Clubmitglieder zu gestalten (die Stadionzeitung HSV Live Nr. 7 berichtete).

 

Einen Tag nach dem letzten Hinrundenspiel in Karlsruhe kamen etwa 65 Kinder in Begleitung ihrer Eltern in die VIP-Räume der HSH Nordbank-Arena. Dort begrüßten Jochen Langbein, der Leiter des Kids-Club, und Dino „Hermann“ die Gäste. Der Dino brachte mit seinen Späßen die Anwesenden zum Lachen, als er versuchte, sich in den engen Reihen auf einen Stuhl zu setzen. Kopie von Kopie von 100_2111

 

Bernd Hock, der für den christlichen HSV-Fanclub Totale Offensive die Präventionsshows gegen Gewalt und Sucht aufführt, schrieb extra für den HSV ein weihnachtliches Theaterstück.

 

Neben einigen Kindern, die Bernd & Erwin zur Hand gingen, um die verrückte Christbaumkugel wieder in Schwung zu bekommen, begeisterte der Einsatz einer Oma, die mit einer gekonnten Tanzeinlage Bernd half, den Spezial-Hustensaft für Erwin zu mixen. Kopie von Kopie von 100_2123

 

Apropos Mix:

Der Mix aus HSV- und Weihnachtsliedern zählte zu den Höhepunkten: Während Bernd Weihnachtslieder anstimmte, sang Erwin die Lieder mit lustigen Texten zur aktuellen Lage des HSV.

 

Zur Belohnung durften die drei Kinder aus dem Kids-Club, die beim Weihnachtsstück mitwirkten, an einem Gewinnspiel teilnehmen. Der Sieger darf bei einem Heimspiel mit einem HSV-Spieler seiner Wahl in die Arena auflaufen. Die Freude war groß, als der HSV-Dino Melvin per Los auswählte.

 

Zum Finale der Feier ging es in den Innenraum des Stadions, wo Bernd in Anwesenheit vom großen Dino mit einem HSV-Mini-Dino Feuer spuckte.Kopie von Kopie von 100_2142  Bernd und Dino Hermann gaben zum Ausklang der Weihnachtsrevue ordentlich Autogramme, bis alle Kids zufrieden nach Hause gingen.Kopie von Kopie von 100_2150  Die leuchtenden Kinderaugen und vielen Eintragungen im Gästebuch auf Bernds Homepage (www.erwin-company.de) bekräftigen die gute Stimmung und Freude der Kinder und ihrer Eltern.

Zum etwa 7 minütigen Videoclip der Weihnachtsfeier bitte hier klicken

 

Wir danken Jochen und dem HSV Kids-Club, dass wir bei Bernds unterhaltsamer Weihnachtsrevue dabei sein durften.

 

 

(Torsten Hüner)

 

 

 

 

 

Auszüge aus dem

Mitarbeitermagazin der HSH Nordbank,

Nr.19, Dezember 2007

 

 

Die HSH Nordbank, Namensgeber der HSV-Arena im Volkspark und Sponsor des HSV, stellte in der Weihnachtsausgabe ihrer Mitarbeiterzeitung den christlichen HSV-Fanclub „Totale Offensive e.V.“ vor. Nachfolgend geben wir einige Auszüge aus dem Beitrag wieder, über den wir uns sehr gefreut haben:

 

Kopie von 102_2779

 

Die Fanszene des HSV ist sehr bunt und vielfältig, fast 500 offizielle Fanclubs haben die „Rothosen“. Ein ganz besonderer ist die „Totale Offensive“. Die rund 350 Mitglieder kommen zum Teil aus vielen unterschiedlichen Kirchengemeinden, fast die Hälfte sind Kinder. Der Club ist in seiner Art und Zielsetzung bislang einzigartig in Deutschland. „Wir wollen ein Zeichen setzen für ein Leben ohne Gewalt und Sucht“, erklärt der Vereinsvorsitzende Uwe Grantien. Zu den Heimspielen nehmen die „Offensivler“ Kinder aus verschiedenen sozialen Wohnvierteln mit. Sie veranstalten „HSV-Nächte“ in Kirchen und laden Spieler dazu ein. Vor den Partien des HSV wird über die Gefahren von Alkohol und Drogen aufgeklärt, bei den Heimspielen prangt das Transparent „Jesus heilt“ in der HSH Nordbank Arena.

 

Kopie von HSV-Frankfurt 4-1, 2-3-08, Jesus-Fahne mit Dino, 030

 

Auch gegen Beleidigungen und Rassismus wendet sich der Klub. „Bei uns sind Leute dabei, die mit Glauben oder Kirche wenig oder nichts am Hut haben“, so Grantien. Doch sie finden die Ziele und Aktivität des Klubs gut. Und das Hamburger Beispiel macht Schule. So gibt es mittlerweile auch in Berlin, Dresden und Offenbach ähnliche christliche Fanclubs.

 

Quelle: Nordlicht – Das Mitarbeitermagazin der HSH-Nordbank, Nr.19 Dezember 2007, 5.Jahrgang

 
 

   

 

 

Bericht vom Workshop zum Thema

“Gründung eines christlichen Fußballfanclubs“

in Schwäbisch-Gmünd am 23.11.2007

 

 

 

SRS-Logo

 

 

 

 

 

 

 

Beim Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig Anfang 2007 wurde die TO eingeladen, ihre bundesweite Vision vorzustellen. Wir wollen dabei mithelfen, andere Christen zu ermutigen, ebenfalls einen christlichen Fanclub mit sozialer Ausrichtung in ihrer Stadt und für ihren Verein zu gründen. Auf diese Weise soll ein großer deutschlandweiter Verbund christlicher Fußballfanclubs aufgebaut werden, die mit einem einheitlichen Namen und einem einheitlichen Logo (mit dem jeweiligen Vereinswappen in den jeweiligen Vereinsfarben) bundesweit in den verschiedenen Stadien auftreten.

 

Die Totale Offensive gibt es bereits in Hamburg, Berlin (Hertha BSC), Dresden (Dynamo) und Offenbach (Kickers).

 

Am 23.11.2007 ging es recht früh ins Schwabenländle, wo der christliche HSV-Fanclub Totale Offensive e.V. auf Einladung von „Sportler ruft Sportler“ (SRS) im Rahmen eines bundesweiten Sportkongresses einen Workshop zum Thema „Gründung christlicher Fußballfanclubs in Deutschland“ veranstalten durfte. Kopie (2) von SRS, Sportmissionarischer Kongress in Schwäbisch-Gmünd, 23-11-07 021

Neben der Entstehungsgeschichte der Totalen Offensive in Hamburg sind wir im Workshop speziell auf Fragen eingegangen, welche Schritte gerade zu Beginn der Gründung eines christlichen Fanclubs wichtig sind, der sich für die Fans sozial engagieren will.

Wir konnten dabei zahlreiche Tipps geben, die uns in Hamburg sehr geholfen haben. Kopie (2) von SRS, Sportmissionarischer Kongress in Schwäbisch-Gmünd, 23-11-07 002

 

Im Workshop gab es ein Wiedersehen mit guten Bekannten aus Jena und von den Stuttgarter Kickers. Besonders gefreut haben wir uns über einen erstmaligen Kontakt zu einem christlichen BVB-Fan.

 

 

Zum Abschluss unseres Aufenthaltes in Schwäbisch-Gmünd durfte eine Partie Tipp-Kick natürlich nicht fehlen.

Kopie (2) von SRS, Sportmissionarischer Kongress in Schwäbisch-Gmünd, 23-11-07 018

 

Es passte ideal zusammen, dass ich am Tag unserer Rückkehr aus Schwäbisch-Gmünd eine Mail von anderen BVB-Fans erhielt, die es schon seit längerem auf dem Herzen haben, einen christlichen BVB-Fanclub zu gründen. Nach einem längeren Gespräch mit dem Leiter, habe ich den Eindruck, dass die Chancen sehr gut sind, dass in Kürze auch für die Borussia aus Dortmund ein christlicher Fanclub der Totalen Offensive entstehen kann.

 

Wer Interesse an der Gründung eines christlichen Fanclubs in seiner Stadt bzw. für seinen Verein hat, schicke am besten eine Mail an: HSV@totale-offensive.de. Die Totale Offensive freut sich sehr, mit Rat und Tat bei der Gründung mitzuhelfen.

 

 

(Torsten Hüner)

 

SRS-logo
 
 
 

 

 

 

 

 

MOPO-SERIE

 

Ein Leben für den HSV: Die verrücktesten Fanklubs

Jesus und den HSV im Herzen

 

ERIK TRÜMPLER

 

Sie leiden, leben und reisen mit dem HSV, sorgen für Stimmung im Stadion. 488 offizielle Fanklubs unterstützen die Rothosen. Die MOPO stellt einige von ihnen vor.

Was will der Fußballgott mehr? "Jesus heilt" prangt es in schwarzen Lettern auf einem Transparent in der HSH Nordbank Arena. Ein frommer Gruß des Fanclubs "Totale Offensive" an das Millionen-Spiel Bundesliga. Die rund 350 Mitglieder bilden den gläubigsten aller HSV-Fanclubs.

"Totale Offensive": was nach aggressiver Fankultur klingt, symbolisiert den vehementen Kampf gegen Alkohol und Gewalt. Die Mitglieder des Fanclubs stammen aus mehr als 50 Kirchengemeinden, darunter 140 Kinder. "Schon in der Planungsphase war uns klar, dass wir uns sozial-diakonisch ausrichten wollen", sagt der stellvertretende Vorsitzende Torsten Hüner. "Im Kern betreiben wir Prävention und geben Ausstiegshilfen aus Alkoholproblemen."

Hüner, einst Atheist, entdeckte während einer privaten Krise den Glauben an Jesus. Nach intensiver Vorlaufphase gründete er 2005 zusammen mit anderen Christen den Fanclub. Gott sei Dank. Zu den Heimspielen nehmen die HSV-Fans unter anderem Kinder aus sozialen Problemvierteln der Stadt mit. "Wir sind dem HSV sehr dankbar, dass er uns für bestimmte Spiele vergünstigte Karten gibt", sagt Hüner.

Doch nicht nur die 90 Minuten in der Arena zählen. Der Fanclub veranstaltet HSV-Nächte in der Anskar-Kirche, zum Weihnachtsfest werden Spieler eingeladen, vor den Partien wird über die Gefahr von Drogen und Alkohol aufgeklärt und Werte vermittelt. Ein Programm, das ankommt. "Bei uns im Fanclub sind nicht nur gläubige Christen, sondern auch viele Leute, denen unser Angebot gefällt", so Hüner.

Apropos gefallen: Selbst DFB-Präsident Theo Zwanziger rühmte bereits das Engagement der "Totalen Offensive" als äußerst positiv und vorbildlich.

 

Quelle: MOPO vom 15.11.2007 / SEITE 31

 

Kopie von Foto von Foto Witters für Mopo, das veröffentlichte, 640x480, 29-9-07

 
 

 

 

 

 

 

 

ZDF und Bibel-TV begleiteten die Totale Offensive aus Hamburg und Berlin zum Spiel HSV - Hertha am 3.11.2007

 

                                                                                                                                                               

Zum Spiel gegen Berlin besuchten uns unsere Freunde vom christlichen Hertha BSC-Fanclub Totale Offensive. Mit rund 30 Fans kamen sie vor dem Spiel zur Anskar-Kirche, wo bereits 200 Kinder mit Betreuern warteten, um sich auf den Besuch in der Arena vorzubereiten.Kopie von HR mit TO-Fahne und TO Berlin, 3-11-07

 

 

Neben dem attraktiven Preisangebot von 8 Euro liegt der Totalen Offensive (TO) besonders am Herzen, den Fannachwuchs für ein Leben ohne Gewalt und ohne Süchte innerhalb und außerhalb der Stadien zu begeistern. Dazu bietet der Fanclub altersgerechte Bühnenshows an, bei denen Kinder und Jugendliche christliche und soziale Werte humorvoll kennen lernen können.

                                                                                                                           

 

 

Das ZDF und Bibel-TV begleiteten die beiden christlichen Fanclubs, um auf die sozial-diakonische Arbeit der TO aufmerksam zu machen.

 

Besonders gefreut haben wir uns, dass Christian Reichert, Vorstandsmitglied des HSV, Schirmherr und Mitglied der TO, sowie Thomas Schneider, der Fanbeauftragte der DFL, uns besucht haben.Kopie von Kopie von HSV-Hertha 2-1, 3-11-07, TO, Auflaufen der TO-Kids 020

 

Als Hermann Rieger, ebenfalls Mitglied und einer der Schirmherren der TO, mit dem HSV-Dino „Hermann“ um 11 Uhr die Bühne in der Anskar-Kirche betrat, konnte das Präventionsprogramm gegen Gewalt und Suchtmittelmissbrauch beginnen. Kopie von HR und Torsten mit TO-Schal, 3-11-07

 

Unter der Leitung des Dipl-Päd. und TO-Mitglieds Bernd Hock erlebten die Kinder und jugendlichen Fußballfans aus Berlin und Hamburg an diesem Tag wieder eine sehr abwechslungsreiche und kurzweilige Show. Besonders die Nummer mit der Luftgitarre, als ein Kind zu „Hamburg, meine Perle“ spielte, begeisterte jung und alt. Als Bernd mit einem „Mini-Dino“ auch noch Feuer spuckte, gab es kein Halten mehr. So „heiß gemacht“ fuhren wir ab 13 Uhr wieder mit eigenen Shuttle-Bussen der Hamburger Hochbahn zum Stadion, wo die beiden Fanclubs auf die Kinder aufpassten und das Spiel gemeinsam erlebten. So dicht wie wir im Stadion beieinander gesessen haben, hingen auch die Banner der TO aus Hamburg und Berlin am Stadionzaun. Kopie von Kopie von HSV-Hertha 2-1, 3-11-07, TO, Auflaufen der TO-Kids 157

Ein besonderes Highlight war das Einlaufen der Kinder mit den HSV- und Hertha-Spielern. Mitglieder aus dem Kids-Club der Totalen Offensive, die beim Benefizturnier für kranke Kinder im UKE, dem 1. HSV-Kids-Cup 2007, Anfang Juni den Sieg errungen hatten, durften mit den HSV-Spielern auflaufen.

Nach dem Umkleiden stieg die Spannung bei den Kindern, wer mit welchem Spieler einlaufen darf. Total begeistert und tief berührt war David, Bernd Hocks Sohn, dass Bastian Reinhardt, ihn so herzlich begrüßte und ihn in den Arm nahm. Nach dem Einlaufen wünschte David Bastian noch viel Glück fürs Spiel.  Kopie von HSV-Hertha 2-1, 3-11-07, TO, Auflaufen der TO-Kids 012

 

Als wir unsere Plätze nach einigen Minuten einnehmen konnten, stand es bereits 1:0 für den HSV durch den frühen Führungstreffer von Guerrero. So konnten wir zusammen mit Hermann Rieger die 1. Halbzeit genießen, in der der HSV oft gefährlich vor dem Berliner Tor auftauchte und ein sehr gutes Spiel zeigte.

 

Zur Freude unserer Berliner wendete sich das Blatt für die Hertha in der 2. Halbzeit. Sie ergriffen mehr und mehr die Initiative und erspielten sich gute Chancen, so dass der 1:1 – Ausgleich absehbar und verdient war. Beeindruckend war, dass der HSV postwendend den Schalter umlegen konnte und wieder zu Torchancen kam.

Besonders gefreut haben wir uns, dass gerade Bastian Reinhardt, den David Hock beim Einlaufen noch viel Glück gewünscht hat, das befreiende 2:1 in der 80. Min. köpfte. Überglücklich war David, als ihm Bastian nach dem Spiel sein Trikot schenkte, das inzwischen einen würdigen Platz in seinem Kinderzimmer bekommen hat.

 

So sehr wir uns über den Sieg des HSV freuten, so sehr konnten wir auch mit unseren Berliner Freunden mitfühlen, die die Niederlage als faire Verlierer hinnahmen. Kopie von HSV-Hertha 2-1, 3-11-07, TO, Auflaufen der TO-Kids 240 Wir freuten uns, dass ihnen der Verlust der Punkte dadurch leichter fiel, weil Jesus ihre Herzen tröstete und sie wissen, dass sie durch Jesus Christus einen viel wichtigeren Sieg geschenkt bekommen haben. Ein Sieg, der ihnen neues, kraftvolles und ewiges Leben gibt durch eine persönliche Vertrauensbeziehung zu Jesus und damit zu ihrem himmlischen Vater.

 

So gesehen war es ein toller Tag, der uns allen noch lange in guter Erinnerung bleiben wird.

 

Unser Dank geht an den HSV für das günstige Karten- und Preisangebot, an die Hochbahn für die erneuten Shuttlebusse, an die Betreuer der Kinder und allen Mitwirkenden, die diesen Super-Tag für unseren Fannachwuchs ermöglicht haben.

 

Der nächste Stadionausflug mit Kindern wird voraussichtlich zum Spiel gegen Duisburg sein, wenn es am Samstag, den 12.4.2008 stattfindet.

 

 

(Torsten Hüner)

 

 
 

 

 

Stellungnahme vom DFB-Präsidenten

Dr. Theo Zwanziger

zum christlichen HSV-Fanclub Totale Offensive

 

Christliche Fußballfans setzen sich gegen Alkohol, Rassismus und Gewalt in Stadien ein

 

Hamburg. Ihre Botschaft ist nicht zu übersehen: "Jesus heilt" steht in großen, schwarzen Buchstaben auf dem Transparent, das die fußballbegeisterten Mitglieder des christlichen HSV-Fanclubs "Totale Offensive" gern mit ins Stadion nehmen.Kopie von Kopie von HSV-Schalke, 26-4-08, 0-1088, TOP 4

In immer mehr Bundesligastädten schließen sich christliche Fußballfans zusammen. Im Juli 2005 gründete sich die "Totale Offensive", mittlerweile machen mehr als 330 Mitglieder mit. Damit stellen die Christen nach nur zwei Jahren schon einen der größten offiziellen HSV-Fanclubs. Einige Fanclub-Mitglieder stammen aus mehr als 50 Kirchengemeinden, aus Freikirchen und Landeskirchen, evangelisch und katholisch. Ein anderer Teil der Mitglieder hat mit Glauben oder Kirche wenig oder nichts am Hut, findet aber die Ziele und breit gefächerten Aktivitäten des christlichen HSV-Fanclubs gut. Das Anliegen der „Totalen Offensive“ (TO) ist es, Alkoholismus und Gewaltbereitschaft in und außerhalb der Stadien abzubauen.

"Unser Fanclub hat das Ziel, Menschen im Umfeld des HSV zu helfen, die ihren Alltag nicht mehr gesund bewältigen können, weil sie Probleme mit Suchtstoffen haben", heißt es in der Club-Broschüre. Häufig gelinge das auch, sagt Torsten Hüner, stellvertretender Vorsitzender der Hamburger "TO". Er kennt einen Fan, der mit der „TO“ zum UEFA-Cup-Spiel nach Kopenhagen fuhr. "Es war die erste Auswärtsfahrt, auf der er sich nicht übergeben hat", sagt Hüner. Erlaubt waren nur zwei Bier pro Mitfahrer.

Das Hamburger Beispiel macht Schule: Drei weitere Städte haben sich dem Verbund der "Totalen Offensive" bereits angeschlossen. In Berlin, Dresden und Offenbach gibt es seit kurzem gleichnamige christliche Fanclubs, die sich ebenfalls gegen Gewalt und Suchtmittelmissbrauch unter Fußballfans engagieren. Hüner träumt schon von einem bundesweiten Netzwerk, in dem es um weit mehr als Fußball gehen soll. Zu ausgewählten Heimspielen nehmen die HSV-Fans bereits jetzt schon mehrmals im Jahr bis zu 170 Kinder mit ins Stadion. Vor den Spielen lädt der Fanclub zu pädagogisch aufbereiteten Shows ein, wo er die Kinder für ein gewaltfreies und suchtfreies Leben begeistern möchte. Für die „Totale Offensive“ ist Anfeuern nicht alles.

Null Toleranz gibt es gegenüber Rassismus und Beleidigungen.  Die "Totale Offensive" mischt sich ein, wenn gepöbelt wird. Fanclub-Mitglied Uwe Stolzenburg kann sich noch gut an das letzte Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen erinnern, dem großen Nordrivalen. Auf der Hinfahrt stiegen lautstarke Bremen-Fans in den Regionalexpress zu. "Als wir in Bremen ankamen, haben sie uns gesagt: 'Mensch, Ihr seid ja auch nur Fans'."

So viel Friedfertigkeit ist in deutschen Stadien nicht immer üblich. Früher hatte auch der HSV Probleme mit Hooligans. Wenn sie jetzt weniger in Erscheinung treten, hat das Experten zufolge mehrere Gründe:Kopie von Kopie von HSV-Stuttgart, 4-1, 20-10-07 068 Besuche in modernen Stadien sind zu einem Familienerlebnis geworden, das verändert die Fanstruktur. Und: Die Polizei überwacht Gewalttäter stärker. Fangruppen beklagen sogar, dass auch unbescholtene Anhänger ins Visier geraten.

Die Frage, ob christliche Fans befriedend wirken, lässt sich empirisch zwar nicht belegen. Aber die fußballbegeisterten Christen setzen auf die Frieden fördernde Botschaft des Evangeliums.

Als "äußerst positiv und vorbildlich" bezeichnet Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die Offensive der Hamburger Christen. "Fans, die mit Zivilcourage den frevelhaften Parolen und Taten von Wirrköpfen entgegen treten, sind enorm wichtig", sagt Zwanziger. Er sei dankbar, wenn die Christen einen Beitrag dazu leisteten, dass die Fan-Kultur in Deutschland von Respekt, Toleranz, Friedfertigkeit und Fröhlichkeit geprägt werde.

Unterstützung erhält der DFB-Präsident von Professor Gunter A. Pilz, Soziologe und renommierter Fanforscher. "Das Wichtigste im Kampf gegen Rassismus und Gewalt ist, dass die Fans selbst etwas tun und dabei von den Vereinen unterstützt werden", sagt Pilz. Dies sei viel effektiver als teure Polizeieinsätze.

 

Nils Husmann, Redakteur bei Chrismon plus, www.chrismon.de

 

 

 

 

Gemeinnützige Angebote der Totalen Offensive für HSV-Fans - vorgestellt bei den HSV-Senioren am 06.08.2007

 

 

Auf Einladung der HSV-Senioren haben wir am 6.8.2007 im Elysee Grand-Hotel die Totale Offensive e.V. (TO) und ihre Kinder- und Jugendförderung vorgestellt. Zur Bandbreite des christlichen HSV-Fanclubs gehört auch, dass wir als langjährige HSV-Fans anderen HSV-Fans gerne helfen wollen, die z.B.

 

Schwierigkeiten in der Familie oder  Probleme im Umgang mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln haben oder

darunter leiden, dass sie zur Gewalttätigkeit neigen und aus diesem Kreislauf aussteigen wollen.

 

Aufgrund eigener leidvoller Erlebnisse mit Alkoholproblemen und jahrzehntelanger Erfahrung in der Leitung von Suchtgruppen, hat Uwe Grantien, der 1. Vorsitzende der TO, eine hohe Sachkompetenz in der persönlichen Begleitung von Menschen, die sich gemeinsam auf den Weg machen, ihr Leben (wieder) in den Griff zu bekommen.

 

Angeregt durch die HSV-Senioren, die sozialen Hilfsangebote der TO „von Fans für Fans“ bekannter zu machen sowie Sponsoren und Förderern, die Möglichkeit zu geben, ihr Geld gezielt in soziale Projekte für HSV-Fans zu investieren, möchten wir die Gelegenheit nutzen, auf das Projekt der TO „Fußball ohne Gewalt und Sucht“ bei der Hamburger Sozialbörse hinzuweisen.

 

Spenden für die als gemeinnützig anerkannte Arbeit der Totalen Offensive e.V. sind steuerlich abzugsfähig. Auch Spenden in kleinerem Umfang sind uns ganz herzlich willkommen. Da die Mitglieder der TO ehrenamtlich arbeiten, kommen alle Spenden für die Gewalt- und Suchtprävention den Kindern und jugendlichen HSV-Fans zugute oder den in Not geratenen HSV-Fans, die sich helfen lassen wollen und sich eine wirkliche Veränderung in ihrem Leben wünschen.

Wenn Sie spenden möchten, geben sie bitte als Stichwort „Kinder- und Jugendförderung für HSV-Fans“ an. Die Kontodaten sind:

Totale Offensive e.V.

Kontonr. 1015 216 144

Haspa

BLZ 200 505 50

 

Die Totale Offensive e.V. stellt Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Für weitere Informationen, Fragen oder die Möglichkeit, sich in einem persönlichen Gespräch über eine gemeinsame Förderung auszutauschen, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an: HSV@totale-offensive.de

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den HSV-Senioren für Eure Einladung, Eure Gastfreundschaft, Eure Anregungen und den schönen Abend mit Euch.

 

 

(Der Vorstand)

 

 

 

 

 

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Am 04.07.2007 feierte der christliche HSV-Fanclub seinen zweijährigen Geburtstag.

 

Zu diesem Anlass möchte sich die Totale Offensive ganz herzlich bei Euch, unseren Fanclub-Mitgliedern, unseren Förderern (insbesondere dem HSV und der Hamburger Hochbahn AG für ihre Unterstützung im Rahmen unserer Stadionbegleitungen mit Kindern zu ausgewählten Heimspielen, Bernd Hock von der „Erwin-Company“, Benjamin Schlömerkämper und Sören Grünberg von der Großmann & Grünberg Veranstaltungstechnik GbR und der Firma Symplasson GmbH) sowie unseren Spendern (insbesondere Willi Neumann, Inhaber und Geschäftsführer der „Hartmann Elektrotechnik GmbH“, Wolfgang von Malottky, Inhaber und Geschäftsführer der „HPM - Hanseatische Portfoliomangement  GmbH“, und Heiner Stuhr, Inhaber und Geschäftsführer der „Goodlack GmbH“) bedanken. Ohne Gottes Führung und Eure Mithilfe wäre die rasche Entwicklung der TO nicht möglich gewesen. Mit  323 Mitgliedern sind wir in Hamburg mittlerweile der größte HSV-Fanclub und haben auch im zweiten Jahr unseres Bestehens tolle Sachen mit Gott erlebt und viele Freunde dazu gewonnen. 

 

Wir erinnern uns gern an die einzigartige WM, bei der wir viele Tage bei einem Stand auf der Fanmeile auf dem Heiligengeistfeld mitgeholfen haben, die Fahrt mit 2 Bussen ins Berliner Olympiastadion zum achtstündigen Konzert  "Calling all nations", die tollen Kontakte zum HSV, die erste HSV-Nacht in der Kirche mit Benny Lauth und Hermann Rieger, die Verleihung des Kinderförderpreises der Hamburger Sozialbörse in der Handelskammer am Weltkindertag, die Fußballschule mit dem Ex-Profi Oliver Pagé, der Besuch eines Kamera-Teams vom ZDF-Sportstudio, die Entstehung einer weiteren TOTALEN OFFENSIVE in Berlin und an unserem zweijährigen Geburtstag in Dresden, die öffentliche Weihnachtsfeier mit Bastian Reinhardt und Collin Benjamin, die Vorstellung der TO beim Kongress christlicher Führungskräfte in Leipzig, die zahlreichen Fußball-Übertragungen in den Hamburger Gemeinden mit den rauschenden Auswärtssiegen, die Super-Woche bei "JesusHouse" mit Bürgermeister Ole von Beust in der Hamburger Fischauktionshalle, die gemeinsamen Auswärtsfahrten mit den Siegen in Bremen und bei den Bayern, die drei Stadionbesuche mit je etwa 170 Kindern zu den Spielen gegen Gladbach, Frankfurt und Bochum mit den humorvollen Theaterstücken von Bernd Hock für ein Leben ohne Sucht und Gewalt, das tolle Saisonfinale mit Erreichen des UI-Cup-Platzes und schließlich das Benefiz-Fußballturnier für kranke Kinder im UKE, den 1. HSV-Kids-Cup 2007, auf dem HSV-Trainingsgelände mit dem HSV-Dino Hermann.

 

Wir freuen uns darauf, Euch und Euren Freunden auch im dritten Jahr ein attraktives Programm anzubieten und sind sehr gespannt auf die sportliche Entwicklung unseres HSV. Mit dem Angebot, mit mehreren Mitgliedern zum 1. Spiel nach Hannover am 11. August zu fahren, wollen wir die neue Saison beginnen.

 

Schwarz-blau-weiße Grüße und Gottes Segen

 

Euer TO-Vorstand

 

 

 

 

HSV-Fans spielen für kranke Kinder im UKE

im Rahmen des 1. HSV-Kids-Cup 2007

 

Am Samstag, den 9. Juni 2007, veranstaltete der christliche HSV-Fanclub Totale Offensive e.V., Gewinner des Kinderförderpreises 2006 der Hamburger Sozialbörse, in Zusammenarbeit mit dem HSV Kids-Club und dem HSV-Fanprojekt den 1. HSV-Kids-Cup 2007 für 10- bis 13-jährige HSV-Fans als Benefiz-Turnier für kranke Kinder im UKE.

 

Angereist aus ganz Deutschland (Hamburg, Stuttgart, Potsdam, aus dem Saarland, Neumünster, Papenburg) trafen sich 17 Teams auf dem HSV-Trainingsgelände in Norderstedt. Beim Turnier machte jede Mannschaft insgesamt sechs Spiele, so dass kein Team vorzeitig ausschied. Für jede Mannschaft endete das Turnier somit mit einem Endspiel um die jeweiligen Plätze.

 

Bei strahlendem Wetter spielten die Kinder nicht nur um den begehrten Pokalgewinn, sondern auch darum, wer mit den HSV-Spielern in der AOL-Arena auflaufen darf. Der Sieger hieß SC Concordia Hamburg, der nach torlosem Spiel und Verlängerung mit 4:2 im Siebenmeterschießen gegen den VfL Pinneberg gewann. Den dritten Platz erkämpfte sich das Team der Totalen Offensive mit einem 3:2-Sieg gegen Condor.

 

Der Fairplay-Preis ging an die Mannschaft vom VfL Pinneberg. Jonas Kutsche vom Team der Totalen Offensive wurde mit 7 Treffern Torschützenkönig und als bester Spieler des Turniers geehrt. Tim Prahle bekam den Pokal als bester Torwart und Supporters-Mitglied Sven Eickemeyer erhielt die Auszeichnung als bester Schiedsrichter.

 

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Der Treffer zum Turniersieg
Durchs Turnier führte Fanclub-Gründungsmitglied und Dipl.-Pädagoge Bernd Hock, der auf seine humorvolle Art einiTextfeld:  
Die Sieger vom SC Concordia Hamburg
Bei der Siegerehrung mit Dino Hermann
ge Spiele kommentierte. Bernd Hock ist in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland bekannt für seine lustigen Aufführungen mit seinem Figuren-Revue-Theater „die Erwin-Company“ (www.erwin.homepage.t-online.de). Für den christlichen HSV-Fanclub Totale Offensive präsentiert er die kindgerechten und beliebten Bühnenshows für ein Leben ohne Gewalt und Sucht. Bernd Hock war bereits in der Weihnachtszeit 2006 zusammen mit seinem Partner „Erwin“ vor Ort in der UKE-Kinderklinik, um die Kleinen und ihre Eltern zum Lachen zu bringen.

 

Der Fanclub sorgte bei den hochsommerlichen Temperaturen dafür, dass die Spieler ausreichend Wasser bekamen. Parallel zum Turnier gab es ein buntes Familienprogramm mit Tischkicker, Torwandschießen, gemütlicher Gemeinschaft, Autogrammstunde mit Dino Hermann und einem HSV-Quiz vom HSV-Museum mit tollen Gewinnen.

 

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Die Hartmann Elektronik GmbH hat durch ihr 
Engagement viel zum Gelingen des 
Turniers beigetragen 
„Sponsor of the day“ ist Willi Neumann, Geschäftsführer des Unternehmens “Hartmann Elektrotechnik GmbH“, König-Georg-Stieg 10, 21107 Hamburg, Tel. 040/752 466 0, bei dem sich die Totale Offensive im Namen der Kinder ganz besonders bedankt.

 

Für den guten Zweck haben zudem das HSV-Leistungszentrum für Nachwuchsspieler (HSV-Internat) 25 Bücher „Max und die Fußball-Weltmeisterschaft“ sowie der Autor Michael Schaaf 10 Bücher „Max im HSV-Internat“ gespendet. Michael Schaaf signierte seine Bücher und verkaufte die schnell vergriffenen Exemplare. Auch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) hat sich an der Spendenaktion beteiligt, indem er die medizinische Erstversorgung für das Turnier ohne Aufwandsentschädigung übernahm.

 

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Und alles für einen guten Zweck 
So kamen am Ende des Turniers 750 Euro für die kranken Kinder im UKE zusammen.

 

An der Preisverleihung und Überreichung eines ersten Schecks an Mike Rother, den Vorsitzenden des Vereins „HSV Fans helfen Kindern e.V.“, nahm der HSV-Dino Hermann teil, dem es an diesem Sommertag besonders warm ums Herz wurde.

 

Die Totale Offensive bedankt sich bei Jesus Christus für die Bewahrung der Gesundheit der Spieler und das Superwetter beim Turnier sowie bei allen Beteiligten für den tollen Tag und den Spendern für ihre Großzügigkeit.

 

(Torsten Hüner)
 
 
 

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HSV-Fans feiern zusammen mit

Bürgermeister Ole von Beust

bei JesusHouse 2007 in der Fischauktionshalle,

auch Lars Bastrup unterstützt JesusHouse

 

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JesusHouse in der  Fischauktionshalle
Der christliche HSV-Fanclub Totale Offensive e.V. präsentierte sich jeden Abend mit einem HSV-Stand bei JesusHouse 2007, dem größten Jugend-Live-Event in Hamburg. JesusHouse wurde fünf Abende vom 24. bis 28.4.2007 live aus der Fischauktionshalle europaweit via Satellit in über 700 Orte und Städte übertragen, wo etwa 500.000 Menschen zuschauten. Im Mittelpunkt von JesusHouse stand die Frage nach dem Sinn und Inhalt unseres Lebens. JesusHouse lud ein, sich mit Gott zu beschäftigen.

 

Nachdem Hamburgs Bischöfin Maria Jepsen als Schirmherrin die Auftaktveranstaltung eröffnete, dankte Bürgermeister Ole von Beust den Veranstaltern für die gute Gelegenheit, eine tolle Gemeinschaft zu erleben und zugleich über existenzielle Fragen wie über den Sinn des Lebens und über den Glauben nachdenken zu können.

 

Auf den Großbildleinwänden zeigten die Veranstalter jeden Abend eine witzige Sitcom, in der Sigi Borchert, Fanclub-Mitglied der Totalen Offensive, als „Käptän Kuddel“ auf einem Kutter spielte. Im übertragenen Sinn ging es darum, dass auch Jesus Christus Kapitän in meinem und deinem Leben sein möchte, der uns sicher durch die Freuden, Stürme und Unwetter des Lebens führen möchte. Die Message kam rüber, wie befreiend es ist, sein Leben ganz und gar Jesus anzuvertrauen, weil Gott weiß, wie das Leben gelingt und den speziellen Kurs für mein Leben am besten kennt.

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Lars Bastrup
(Foto: Wilfried Witters
Sport-Presse-Fotos GmbH, Hamburg)

RTL und die Presse berichteten am ersten Abend vorwiegend über das Thema „kein Sex vor der Ehe – wahre Liebe kann warten“. Dazu wurde auch der Talkgast Thomas Enns (Deutschland sucht den Superstar) eingeladen, der erzählte, wie sehr ihn das Einhalten dieses Grundsatzes vor tiefen Enttäuschungen und gegenseitigen Verletzungen bewahrt hat. Jugendliche berichteten, dass sie sich ihre Jungfräulichkeit als besonderes Geschenk und Treuebeweis für ihren späteren Ehepartner aufheben wollen.

 

Der tiefste und bewegenste Abend war für mich der Donnerstag zum Thema „Liebe: Vergebung ändert die Vorzeichen“.

 

Zum fünften Jahrestag des grausamen Schulmassakers von Erfurt, wo ein Mitschüler innerhalb von zehn Minuten 16 Menschen und anschließend sich selbst tötete, war Chrystal Miller aus dem USA angereist. Chrystal Miller hat das Schulmassaker in Littletown (USA) am 20.4.99 überlebt. Sie war hautnah in der Bibliothek dabei, als ihre Freundin Cassie Bernall und weitere Klassenkameraden von zwei Mitschülern grausam hingerichtet wurden. Das Ergebnis des Blutbades: 12 tote Schüler, 1 toter Lehrer und 23 Verletzte.

 

„Ich wartete siebeneinhalb Minuten auf den Tod“ sagt die junge Amerikanerin, „und in dieser Zeit sagte ich zu Gott: Wenn es dich gibt, lass mich hier rauskommen. Dann will ich für dich leben.“ Wie durch ein Wunder überlebt Chrystal Miller, weil die Munition der Amokläufer plötzlich leer war. Heute macht sie als gefragte Rednerin Menschen auf der ganzen Welt Mut, wie man trotz allen Leids, das man erlebt hat, glücklich leben kann.

 

Dabei hat ihr das Vertrauen auf Jesus Christus entscheidend geholfen, mit dessen Hilfe sie den Tätern vergeben konnte, auch wenn es ein langer und schmerzhafter Prozess gewesen ist. „Das kann ich nur durch Jesus. Er hat mein Herz verwandelt, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.“ Und sie betont: „Den Tätern vergeben zu können, hat mich verändert.“Textfeld:  
Crystal Miller, Littletown

Anlässlich des fünften Jahrestages des Schulamoklaufs in Erfurt war auch das ZDF in der Fischauktionshalle, um einen TV-Beitrag zu drehen.

 

Besonders tief ging auch der Kurzimpuls von Torsten Hebel, bei dem es um das Blut Jesu am Kreuz ging, das uns vor Gott gerecht macht. Er verdeutlichte, dass jeder Mensch Vergebung von Gott empfangen kann, der seine Schuld persönlich vor Jesus Christus bekennt.

 

Auch Lars Bastrup, ehemaliger HSV-Spieler und heute Leiter einer christlichen Hausgemeinde in Dänemark, unterstützte JesusHouse: „Die Jugend von heute sucht nach bleibenden Werten, wie Liebe, Freude, bedingungslose Annahme, Orientierung und starke Beziehungen. All dies ist in einer persönlichen Vertrauensbeziehung mit Jesus Christus erfahrbar. JesusHouse bietet eine Super-Gelegenheit für die junge und jung gebliebene Generation, eine solche Beziehung zu finden und zu erleben, wie Jesus Herzen Textfeld:  
Ulrich Parzany(mitte) am Totale Offensive-Stand

verändert.“

Die Veranstaltung stand unter dem Motto: „Mach dich auf die Suche nach dem echten – und gib dich nicht mit dem zweitbesten zufrieden.“

Jeden Abend kamen gut 2000 Personen zum Fischmarkt. Zahlreiche Besucher nahmen die Einladung dankbar an und freuten sich, ihr Leben dem auferstandenen Gottessohn Jesus Christus anvertrauen und sein ewiges Leben empfangen zu können.

 

Zum Abschluss des Abends begrüßte uns noch Ulrich Parzany an unserem HSV-Stand. Ulrich Parzany ist langjähriger Generalsekretär der größten überkonfessionellen christlichen Jugendorganisation (CVJM), Leiter von „ProChrist“ und einer der Schirmherren unseres Fanclubs. Am Stand fachsimpelten wir noch über den bevorstehenden HSV-Sieg bei den Bayern.

 

Nähere Infos zu JesusHouse gibt es unter der Internet-Adresse www.jesushouse.de.

(Torsten Hüner)
 
 
 
 
Bericht vom Kongress christlicher Führungskräfte

 

Vorstellung der Totalen Offensive beim Kongress christlicher Führungskräfte am 19.1.2007 in Leipzig
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Ralf Schumann (l.),
mit dem Moderator Dr. Spieker (r., ARD-Tagesschau)
Die Geistliche Gemeindeerneuerung (GGE) lud den christlichen HSV-Fanclub Totale Offensive e.V. ein, sich und seine deutschlandweite Vision zur Gründung von Fanclubs mit sozial-diakonischer Ausrichtung beim Kongress christlicher Führungskräfte am 19.1.2007 in Leipzig vorzustellen. Am Kongress nahmen unter anderem ZDF-Textfeld:  
Uwe Grantien (l. 1. Vorsitzender „Totale Offensive“
mit dem Moderator Dr. Spieker (r., ARD-Tagesschau)
Nachrichtenmoderator Peter Hahne, Bundestagspräsident Dr. Norbert Lammert und Heinrich O. Deichmann (Schuh-Deichmann) teil.
Zu Beginn des "Sportblocks" berichtete Ralf Schumann, mehrfacher Weltmeister im Sportschießen, wie er durch ein Gebet am Tag seines Olympiasieges in Athen 2004 zu Gott und Jesus Christus findet. Vier Jahre zuvor hatten die Nerven des als Favorit gehandelten Präzisionsschützen versagt. Diesmal betet er: "Herr, wenn es Dich gibt, dann hilf mir bitte." Schumann gewinnt Gold. Seinen Erfolg sieht er als Gottesbeweis. Zurückgekehrt nach Deutschland sucht er nach einer christlichen Gemeinde und lässt sich wenige Monate später taufen.
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Peter Hahne
Im Anschluss an den Bericht von Ralf Schumann präsentierte der Vereinsvorsitzende, Uwe Grantien, den christlichen HSV-Fanclub "Totale Offensive e.V." mit seinen sozial-diakonischen Aktivitäten. Besonderen Anklang fand dabei die Sucht- und Gewaltprävention unter jugendlichen HSV-Fans und die deutschlandweite Vision, bei der Gründung weiterer christlicher Fanclubs mit sozialen Aufgaben mitzuhelfen, um ein bundesweites Netzwerk aufzubauen. Mit der Gründung der Totalen Offensive in Berlin im November 2006 gibt es nunmehr bereits in den beiden größten deutschen Städten einen christlichen Fanclub mit sozial-diakonischem Schwerpunkt.
Wir sind dankbar für die Einladung zum Kongress und die guten Kontakte, die wir zu Personen anderer Einrichtungen und Städte knüpfen bzw. vertiefen konnten.
(Torsten Hüner)